Umgebung von Wien

Wer der Donaumetropole Wien zum ersten Mal einen Besuch abstattet und nur ein Wochenende dafür zur Verfügung hat, bucht am besten gleich am ersten Tag eine Stadtführung oder eine Stadtrundfahrt. Verschiedene Veranstalter bieten solche geführten Überblickstouren an.

Auf einer Stadtführung (manchmal auch "Stadtspaziergang" genannt) kommen die Teilnehmer zu Fuß an den markantesten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt vorbei, also etwa beim Stephansdom, der Hofburg, dem Rathaus und dem Hotel Sacher. Als Alternative zum Spaziergang zu Fuß (der ja doch mindestens zwei Stunden dauert und entsprechend anstrengend sein kann!), bietet sich eine romantische Fiaker-, also Pferdekutschen-Fahrt an. Diese Fahrten dauern rund eine Stunde, die Touristen sitzen bequem in der Kutsche und können die romantischen und prunkvollen Gebäude der Inneren Stadt an sich vorbeigleiten lassen. Die Pferdekutschen stehen beispielsweise beim Stephansdom oder an anderen zentralen Plätzen der Inneren Stadt. Während einer Fiaktertour sehen die Touristen die Ringstraße mit Museen, Staatsoper und Burgtheater sowie Hofburg, Rathaus und Parlament.

Um zu den Attraktionen außerhalb der Innenstadt gelangen zu können, sollten die Besucher eine Stadtrundfahrt per Bus oder Kleinbus buchen. Die Stadtrundfahrten können - je nach Angebot - bis zu drei Stunden dauern. Die Busse bringen die Touristen zum Schloss Belvedere, fahren in vielen Fällen auch am Hundertwasserhaus (einem der modernen Architektur-Highlights von Wien) vorbei und steuern selbstverständlich auch den Prater an. Möglicherweise bleibt Zeit für eine Fahrt mit dem Riesenrad - denn genau genommen wäre ein Kurzurlaub in der österreichischen Hauptstadt ohne Riesenrad-Fahrt sehr unvollständig! Manche Stadtrundfahrten beinhalten einen Besuch des Schlosses Schönbrunn mit Schlossführung. Eine solche Rundfahrt-Variante wäre natürlich besonders zu empfehlen.

Die Möglichkeiten, an einem Wochenende in der Donaumetropole den Abend zu gestalten, sind vielfältig! Besucher, die das traditionelle Flair der Stadt erleben möchten, könnten eines der berühmten Theater besuchen, etwa das Burgtheater, wo klassisches oder modernes Schauspiel geboten wird oder das "Theater an der Wien", das für seine Musical-Inszenierungen bekannt ist. Junge Leute gehen vielleicht stattdessen lieber in das legendäre "U4", eine Diskothek in der Schönbrunner Straße. Dort ist von Dienstag bis Samstag ab 22.00 Uhr Einlass.

Sollten - vielleicht am zweiten Tag des Kurzurlaubs - noch ein paar Stunden zur Verfügung stehen, dann wäre ein kleiner Stadtbummel auf eigene Faust rund um den Stephansdom zu empfehlen. Der Stephansdom, das Wahrzeichen Wiens, ist mit seinen barocken und gotischen Altären, Heiligenstatuen und Kapellen eine Besichtigung wert. Der höchste der vier Türme des Gotteshauses, der Südturm, kann bestiegen werden (täglich von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr). Gegen einen kleinen Eintritt können die Besucher 343 Stufen bis zum ehemaligen Türmerzimmer hinaufsteigen. Ein wundervoller Ausblick bietet sich von oben. Und dann könnte der Kurzurlaub in der Donaumetropole mit einem Kaffeehausbesuch ausklingen, eventuell im "Demel", der ehemaligen Hofkonditorei ...

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